Malerische/Künstlerische Vita


Matthias Ebinger (1957, Heidelberg) lebt und arbeitet in Karlsruhe. Seine künstlerische Auseinandersetzung begann früh  durch intensive Kontakte zu Kunst, Kultur und Literatur, u. a. geprägt durch den Austausch mit dem Maler und Philosophen H. Fiesel. Nach familiären und beruflichen Phasen außerhalb der Kunst widmete er sich seit den 2000er-Jahren wieder konsequent der Malerei.


Seine Arbeiten bewegen sich überwiegend im gegenständlich-figurativen Bereich, wobei sie häufig Zustände von Auflösung, Übergang und Transformation thematisieren. Ebingers Bilder entstehen aus inneren, seelischen Prozessen ebenso wie aus Eindrücken des öffentlichen Lebens. Dabei spielen Licht, Schatten und Kontraste eine zentrale Rolle — nicht als klare Abgrenzung, sondern als spannungsreiche, oft fragmentierte Darstellung.


Zeit etwa 2012 entwickelte er die Werkgruppe der sogenannten „Flakes“: reduzierte, stark verdichtete Bildräume, die zunächst an digitale Bildwelten erinnern, zugleich jedoch eine tiefe emotionale und persönliche Dimension entfalten. In diesen Arbeiten erscheinen Porträts und intime Situationen, die sich visuell im Zustand der „Auflösung“ befinden und den Betrachter in eine intensivere Wahrnehmung führen.


Zentrales Anliegen seiner Kunst ist es, eigene Lebenserfahrungen, Zeit, Erinnerung und emotionale Prozesse zu reflektieren. Themen wie Liebe, Körperlichkeit, Vergänglichkeit, Reife und das Verständnis der eigenen Vergangenheit treten dabei immer wieder in den Vordergrund.

Mit dem Übergang in den Ruhestand im Jahr 2023 hat sich seine künstlerische Tätigkeit nochmals intensiviert. Seine Werke sind Ausdruck eines fortlaufenden inneren Dialogs — zwischen persönlicher Erfahrung und malerischer Form.




August 2025: ich befinde mich in einer malerischen/geistigen Krise. Die Welt ist so angegriffen/verletzlich. Es herrscht so viel Verwirrung wohin man auch schaut (Egoismus, Kriege, Klimawandel, Häusliche Gewalt, rechtes Gedankengut, verrückt gewordene Politische Landesführer ………) Warum sollte man da noch malen und vor allem, über was, "belanglose Kunst"? Wem hilft das? Dadurch wird die Welt nicht besser.


Meine Inspirationen:

Beeinflusst wurde ich durch Maler wie #Francis Bacon, #Max Ernst, #Otto Dix, #Ernst Fuchs, #Gustav Klimt, #Egon Schiele, #Jörg Immendorf, #Arno Rink, #Willi Sitte, #F. Hodler, #Paul Cadmus - ich liebe #Lucian Freud, die neue Sachlichkeit, vor allem die Leipziger Schule - auch Fotographen wie #Jan Saudek, #Olek Kulik...



Meine Bewunderung von "neuzeitlichen" Künstlern geht vor allem an: #Neo Rauch, #Roberto Ferri, #F. Scott Hess, #Saturno Butto, #Jenny Saville, #Lita Cabellut, #Johannes Grützke, #Henri Deparade, #Malte Masemann, #Robert Bluj, #wolfe von lenkiewicz, den größten Skulpturen Künstler #https://jago.art/en/