Keine Kunst - aber gewichtig in meinem Leben -
Ich bin ein Mann und ich mag es so.
Ich bin ein Mann der sich ein Leben ohne "Frau" nicht vorstellen mag.
Nun leben wir in einem neuen Jahrtausend und ich bin immer mehr schockiert wie sich die "Spezies Mann" an vielen Orten entwickelt. Ich entdecke mich immer öfter dabei mich dafür zu schämen ein Mann zu sein. Wie kann so etwas sein? Ich werde es nie akzeptieren dass eine Frau Angst haben muss, alleine Abends/Nachts unterwegs zu sein (umso schlimmer, wenn es zivilisierte Gegenden sind). Es ist schwach und traurig genug, das viele Frauen unterdrückt und/oder diskriminiert werden. Als 2012 vermehrt von Gewalt, der sexuellen Belästigung, an Frauen über die Presse verbreitet wurde, dachte ich ernsthaft, auf dieser Welt will ich nicht leben. Wie ist es möglich dass z.B. in Indien Frauen öffentlich durch Massenvergewaltigungen "benutzt", getötet wurden. Was passiert hier?
Jeden Tag werden in Europa Frauen durch Partner oder Familienangehörige getötet.
In Deutschland stirbt fast jeden zweiten Tag eine Frau durch die Hand ihres (Ex-)Partners. Im Jahr 2024 wurde ein Anstieg geschlechtsspezifischer Gewalt verzeichnet. Wie schwach muss ein Mann sein das so etwas geschieht. Haben den so viele Männer "ihre Eier" verloren? Shame on you.
Wie kann man(n) sich an dem “Wesen” vergehen, nach dem man sich “verzehrt” und überhaupt erst, durch Sie auf die Welt kam?
Respekt und Achtung (elementare Gepflogenheiten) gehen immer mehr verloren. Viele Menschen verstecken sich hinter geschäftlichen oder alltäglichen Gepflogenheiten und vergessen völlig, dass ein Mensch erst Mensch sein kann, wenn ein gewisser Respekt herrscht. Dies ist die Basis um sich umfänglich entwickeln zu können, daraus können Dinge entstehen/wachsen, die ohne Respekt nie "passieren" würden.
Worte zu mir und meiner Kunst:
Ich bezeichne mich persönlich als kommunikativen Menschen, der recht einfach in Kontakt mit anderen kommt. Mich jedoch z.B. auf einer Ausstellung auf eine Bühne zu stellen und über meine Malerei zu sprechen, ist einfach nicht meins. Ich kann auch nicht zu jeder Ausstellungseröffnung reisen, das ist einerseits ein zeitliches Thema aber vor allem ein Kostenintensives. Meine Malerei entsteht aus Gefühlen, Zufällen, manchmal auch nach Sehnsüchten - dies kann ich nicht erklären. Ich produziere mich auch nicht gerne im Sinne der Kunst. Ich genieße das Leben und hierzu gehört eben meine Malerei. Seit 2025 male ich fast ausschließlich auf hochwertigem Hahnemühlepapier, dies ist entstanden aus rein praktischen Gründen, ich würde viel lieber auf großen Leinwänden malen, aber ich habe schlicht und einfach nicht mehr den nötigen Platz meine Gemälde zu lagern.
Noch kurz etwas zu den Preisen meiner Gemälde:
Ich stecke viel Zeit in Recherche bevor ein Bild entsteht, ich bin ständig auf der Suche nach Inspiration. Wie schön dass ich diese Zeit habe. Natürlich möchte jeder Maler Anerkennung, diese lässt sich auch durch den Kauf eines Gemäldes bekunden. Wenn ich diese nicht erhalte, male ich trotzdem, den es ist ein Teil von mir.
Von dem Verkauf eines Bildes muss ich Steuer bezahlen, Materialkosten, wie Farbe, Malgrund, Pinsel und anderes Zubehör (Staffelei, Maltisch, Paletten, Verdünner, Verzögerer, Flussmittel etc.) kaufen. Auch meine Ausstellungen, Werbung, Webseite, kosten mich jeden Monat Geld.
Beispiel: Bei einem Verkauf eines Bildes, das 2.500€ kostet
gehen im Normalfall 50% an den Galeristen, dann müssen ca. 30% Steuern bezahlt werden und somit bleiben noch 875€ beim Künstler, davon gehen noch Material und ggf. Werbung, Facebook, Instagramm & Co, sowie die Webseite ab.
In 2026 habe ich bis dato mehrere Tausend Euro für Ausstellungen und Transport der Bilder ausgegeben und nur 1 Bild für 500€ verkauft. Man macht es aus Idealismus.
Danke für Deine Zeit auf meiner Seite.