Ich möchte meine Arbeiten nicht erklären, denn sie finden in meinem Kopf statt, sie sind Teil meines Lebens.
Seit geraumer Zeit entwickle/male ich einen Zyklus der sich um den Mann dreht. Die Anatomie des Gefühls: Männlichkeit zwischen Druck und Begehren
Die Gegenwart fordert den Mann heraus. Im Zuge notwendiger gesellschaftlicher Debatten gerät er zunehmend unter Rechtfertigungsdruck – oft pauschalisiert, oft reduziert auf veraltete Muster. Besonders im Bereich der Intimität und Sexualität ist ein Spannungsfeld entstanden: Zwischen der Angst vor Fehltritten, dem Druck ewiger Leistungsfähigkeit und der Sehnsucht nach echter, unvoreingenommener Verbindung.
Diese Gemäldeserie widmet sich der vielschichtigen Innenwelt des Mannes. Sie blickt hinter die Fassade öffentlicher Urteile und erkundet die intimen Bruchstellen von Identität, Begehren und Verletzlichkeit. Sexualität wird hier nicht als bloße Biologie oder Machtinstrument verstanden, sondern als ein zutiefst menschlicher Raum der Suche nach Nähe, Wärme und Akzeptanz.
Die Arbeiten laden dazu ein, den Blick zu weiten. Sie zeigen den Mann in Momenten der Isolation, der Reflexion und der intimen Offenheit. Eine visuelle Hommage an eine Männlichkeit, die den Mut hat, sich in all ihrer Stärke und ihrer fragilen Schönheit verletzbar zu zeigen.
Zyklus "Männer ungeschützt"
2026 (ohne Werkszyklus)
2025
2024
2023/2022











































































